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Rede-Vorbereitung |
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Bei der Vorbereitung einer Rede unterscheidet die antike Rhetorik fünf Phasen, die heute noch eine sinnvolle Orientierung bieten. Zur ... Startseite |
Ideen-Sammlung: die Sammlung der wesentlichen Gedanken,
vor allem der Aspekte und der Argumente. Gesammelt wird,
was von der Sache her notwendig und im Hinblick auf die
Zuhörer wirkungsvoll ist. Gliederung: die bewusste Anordnung der einzelnen Redeteile. Diese orientiert sich sowohl an der Sache als auch an den Zuhörern. Vor allem sollte der Zuhörer dort abgeholt werden, wo er steht. Sprachgestaltung: das Ausformulieren der Rede - schriftlich, mündlich oder nur in Gedanken. Der Redner sucht in Wortwahl, Satzbau und Stil nach der angemessenen Ausdrucksweise. Hauptsache verständlich! Wenn der Text auch wirkungsvoll formuliert ist, um so besser. Merkphase: die Aneignung der Rede durch das Gedächtnis. Meist stützt sich der Redner auf eine Textvorlage oder einzelne Stichworte. Gut einprägen sollte er sich aber Anrede und Einleitung, einzelne Höhepunkte der Rede und den gezielten Schluss-Satz. Probesprechen: Beim abschließenden Probesprechen werden Lautstärke, Betonung und Pausentechnik sowie Gestik, Mimik und Haltung geübt. Auch das Ausprobieren der Medien und eine Zeitkontrolle gehören zu dieser letzten Vorbereitungsphase. Und die »Visualisierung«*? In welcher Phase sollte man diese vorbereiten? Dies kann grundsätzlich in jeder der fünf Phasen geschehen: was nur umständlich mit Worten ausgedrückt werden kann; eine Visualisierung hilfreich wäre. * Vgl. hierzu auch: Präsentationstechniken |