„In Zukunft brauchen wir uns
nicht mehr mit der Rechtschreibung herumzuplagen, das besorgt alles der PC für
uns“, meinte neulich mein Onkel Eduard.
Auf den ersten Blick scheint
er damit Recht zu haben. Wenn wir mit „Word“ arbeiten, klicken wir nach dem
Verfassen unseres Textes nur auf die Rechtschreibprüfung. Das ist das Symbol
mit dem Häkchen und den drei Buchstaben A, B und C. Dann werden uns alle Wörter
angezeigt, die der Computer nicht kennt.
Was richtig ist, obwohl es
das Wörterbuch nicht kennt, müssen wir ignorieren.
Haben wir einen echten
Fehler entdeckt, schlägt uns die Rechtschreibprüfung mögliche Änderungen vor.
Wir wählen das Richtige aus und bestätigen mit „Ändern“.
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Das Problem ist nur, dass
der Computer viele Fehler nicht erkennt, denn er kann Fehler in der Groß- und
Kleinschreibung nicht unterscheiden. Auch macht er keinen Unterschied zwischen
Wörtern wie „man“ und „Mann“ oder zwischen dem Artikel „das“ und der
Konjunktion „dass“. Und in dem Satz „Die vielen Äpfel fielen vom Baum.“ erkennt
er nicht den Unterschied zwischen F und V. Hätten wir die beiden Wörter
verwechselt, hätte es die Rechtschreibprüfung gar nicht bemerkt.
Computer können zwar viel,
aber nicht alles. Sie sind extrem schnell, aber denken können sie nicht.
[112 + 90 = 202 Wörter]