Jugend debattiert
Die
Debatte
ist die
Königsdisziplin
der
Rhetorik.
In einer
kontroversen
Redesituation
wird eine
Entscheidung
vorbereitet
oder sogar
herbeigeführt.
Ziel der
Debatte
ist die
Meinungsbildung
durch
Überzeugung.


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Die Debatte ist neben Diskussion und Verhandlung die wichtigste Form der Gesprächsrhetorik. Zu einer Entscheidungsfrage wird Pro (dafür) und Kontra (dagegen) debattiert mit dem Ziel zu einer Entscheidung zu gelangen. Im Gegensatz zur Diskussion geht es darum, ob eine Forderung erfüllt bzw. umgesetzt werden soll; in der Parlamentsdebatte wird erörtert, ob ein Gesetz beschlossen oder abgelehnt wird. Ein weitverbreitetes Debattenformat für die Schule ist das Format von „Jugend debattiert“.





  • In Vorbereitung!







  • * Der Begriff kommt aus dem Lateinischen, wird aber auch im Französischen, Englischen und Deutschen verwendet: »battuere« (lat.) heißt ursprünglich »schlagen«. Da mit »débats« (fr.) »Verhandlungen« bezeichnet werden, bedeutet debattieren nichts anderes als »mit Worten schlagen«. Im angelsächsischen Bereich hat das Debating eine lange Tradition: Zu einem bestimmten Thema (genauer: zu einer Streitfrage) äußert sich nach genau festgelegten Regeln eine Pro- und eine Kontraseite. Im Deutschunterricht wird für dieses kontroverse Herangehen an ein Thema auch der Begriff »Erörterung« verwendet - gemeint ist damit allerdings zumeist die verschriftliche Form der Debatte: der Erörterungsaufsatz.